Bedeutung geben

Es „gibt“ in der Welt keine Bedeutungen. Was für das psychische oder soziale System Bedeutung hat, entscheidet es selbst. Man schaut in die Welt und entdeckt sich selbst. Das ermöglicht es Menschen, Teams und Organisationen, nicht an der Welt oder an anscheinend unveränderlichen Verhältnissen zu leiden. Was sich außen nicht ändern lässt, lässt sich in …

Abschließen der Aufgabe

Um ein Ziel oder eine Aufgabe abzuschließen (oder kontinuierlich weiterzuentwickeln, sofern weitere „Zyklen“ nötig sind), können folgende Punkte wichtig sein: Die Verantwortung für den Fortbestand der Aufgaben wird (an andere) übergeben oder es wird festgelegt wie die Weiterentwicklung von statten gehen soll. Dank, Feedback und Lessions-Learned werden explizit formuliert, reflektiert und aufgenommen Man achtet darauf nicht zwischen dem Alten und dem Neuen hängen zu …

Ausführen der Aufgabe

Ist der Schritt der Entscheidung getan, kann die Aufgabe bearbeitet werden. Im Hinblick auf die Interessensorientierung ist wichtig, dass nicht nur einfach losgearbeitet wird, sondern auch alle Stakeholder entsprechend informiert oder eingebunden werden. Es gilt ggf. die gewählte Produktvariante vorzustellen, die Prozesse zu implementieren und rasch auf erste Fehler zu reagieren, ein kontinuierliches Lernen oder …

Entscheiden der Aufgabenbearbeitung

Entscheiden heißt immer – sonst entscheidet man nichts -, aus einer gleichwertigen Alternative zu wählen. D. heißt entscheiden ist grundsätzlich riskant! Darüber sollte sich ein Team im Klaren sein. Wird nun entschieden, kann man auf folgendes achten: Mit einer Entscheidung geht einher, dass ihre Handlungsfolgen konkret benannt werden. Es gilt für Widerstandsfähigkeit des Plans zu sorgen. Eine Strategie …

Verstehen der Aufgabe

Um die Aufgabe in ihrer Bedeutung zu verstehen, reicht es nicht, „alle“ Informationen über die Aufgabe zusammenzutragen. Es braucht ein Verständnis für den Prozess, denkbare Störungen, mögliche Fehlerquellen und die Identifizierung der Auswirkungen für alle Betroffenen. Dies schafft die Grundlage, um synergetisch im Team nach neuen Ideen, Prozessen und Lösungen zu suchen. Sonst – und …

Erkennen der Aufgabe

Hat ein Team ein Ziel gesetzt (bekommen), erwachsen daraus Aufgaben. Dazu muss nun zunächst angemessen die Randbedingungen der Aufgabe(n) erkannt werden: Die gegenbene Situation, mit ihrer Problem- und Interessenlage, die systemischen Bedingungen und relevanten Umwelten, die Ressourcenlage, die vorhandenen Kompetenzen, wichtige „Verbündete“ und „Widersacher“, das Zeitbudget und notwendigen Meilensteine. Typische Fehlerquellen können sein, dass dabei wichtige …

Meetingvorlage

Es lohnt sich, wenn ein Team in seine – nur für sich passende – Struktur für die Durchführung seiner Meetings investiert. Dieses – vordergründig handwerkliche – Thema greift jedoch massiv in die Effizienz der Leitprozesse Zielbearbeitung und Teamerhalt ein. Daher können Sie sich hier ein Template anschauen, welches viele der aus metatheoretischer Sicht wesentlichen Gesichtspunkte, …

Analyse der Bearbeitungsstruktur

Jedes Team muss eine Struktur schaffen und immer wieder analysieren, wie man möglichst effizient die gesetzte Aufgabe bearbeitet. Dafür bieten sich folgende Fragen an (Auswahl!): Sind Zuschnitt, Kompetenzen, Ressourcenzugriff etc. zur Ausführung der Teamaufgabe angemessen? Wovon haben wir zuwenig oder zuviel? Ist gewährleistet, dass das Verständnis des Teams von seiner Aufgabe und das Verständnis der Organisation von dieser …

Aufgabenbearbeitungszyklus

Es gibt viele sinnvolle Konzepte wie man die Bearbeitung einer Aufgabe strukturieren kann. Metatheoretisch besonders leistungsfähig und vor allem den Stellenwert von Entscheidungen aufgreifend ist folgendes zyklische Phasenmodell aus der gestalttherapeutisch orientierten Organisationsberatung (Schaubild): Zunächst geht es um das Erkennen der Ausgangslage. Dazu braucht es Neugier. Dann muss man Verstehen, was die Lage bedeutet. Dies …

Intransparente Leitungsentscheidungen

Aus metatheoretischer Sicht ist es selten funktional, wenn dauerhaft intransparente Leitungsentscheidungen getroffen werden. Wenn Team- und Organisationsmitglieder nach ‚Gutsherrenart‘ gehen oder kommen, entstehen hohe Unsicherheiten über die Kriterien für den Verbleib im Team oder über die nötigen Voraussetzungen für die Aufnahme. Das schürt dysfunktionale Angst und reduziert damit automatisch die Leistungsfähigkeit des Teams. Gleichzeitig wird …