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Verstehen der Aufgabe

Um die Aufgabe in ihrer Bedeutung zu verstehen, reicht es nicht, „alle“ Informationen über die Aufgabe zusammenzutragen. Es braucht ein Verständnis für den Prozess, denkbare Störungen, mögliche Fehlerquellen und die Identifizierung der Auswirkungen für alle Betroffenen. Dies schafft die Grundlage, um synergetisch im Team nach neuen Ideen, Prozessen und Lösungen zu suchen. Sonst – und dies geschieht in Teamarbeit häufig – sucht jedes Teammitglied Lösungen für sein, nicht aber für das gemeinsame Verständnis der Aufgabe! („Ich verstehe gar nicht, was die anderen da noch rumtun. Es ist doch alles klar!“).
Der Aufgabenzyklus stockt, wenn weiter mühsam Detail um Detail gesammelt wird oder auf der emotionalen Ebene Angst und Vorsicht, etwas übersehen zu haben, ein Voranschreiten verhindern. Dann wird Schleife um Schleife gedreht, um wirklich alles zu bedenken (problemorientiert) oder niemanden zu verlieren (interessenorientiert). Gruppendynamisch entstehen hier leicht Außenseiter, deren Meinungen plötzlich nicht mehr zählen, oder dominante Leiterfiguren, die andere Meinungen nicht mehr zählen lassen. Beides ist meist dysfunktional.

Schaubild