Starensemble-Struktur

Kombiniert man den Distanz-Pol, den Freiheits-Pol und den Einzigartigkeits-Pol entwickeln sich Teams mit einer Starensemble-Struktur. Die Mitglieder brauchen das Team, um ihre Besonderheit zur Geltung bringen zu können bzw. sie sind etwas besonderes, weil sie diesem Team angehören („Die 3 Tenöre“, „American Allstars“). Jeder kann im Prinzip auch ohne das Team und ist auch allein …

Dreamteam-Struktur

Kombiniert man den Nähe-Pol, den Freiheits-Pol und den Einzigartigkeits-Pol entwickeln sich Teams mit einer Dreamteam-Struktur. Teams dieser Art finden sich als Team großartig: Die Mitglieder genießen die Verbundenheit und haben das Gefühl man geht durch dick und dünn. Man arbeitet Hand in Hand und hat das Gefühl Großes erreichen zu können. Man kommuniziert das auch nach außen und schwärmt. Solche Teamerfahrungen …

Clan-Struktur

Kombiniert man den Nähe-Pol, den Sicherheits-Pol und den Einzigartigkeits-Pol entwickeln sich Teams mit einer Clan-Struktur. Anders als in Familienstrukturen steht hier die Bedeutung des Teams massiv im Vordergrund. Wer einem Mitglied etwas tut, hat alle zum Feind! Die Bereitschaft und die Verpflichtung bedingungslos füreinander einzustehen, ist oft eindrucksvoll. Damit sinken aber auch der Handlungsspielraum und …

Truppen-Struktur

Kombiniert man den Distanz-Pol, den Sicherheits-Pol und den Zugehörigkeits-Pol entwickeln sich Teams mit einer Truppen-Struktur. In einer Truppe ist klar, was zu tun ist (=sicher), ein Teammitglied mit persönlichen Anliegen ist eher lästig (=distanziert) und jeder weiß felsenfest, dass er zur Truppe zugehörig ist und nicht so leicht aufgegeben wird. In Truppen-Strukturen gibt es daher viele …

Haufen-Struktur

Kombiniert man den Distanz-Pol, den Freiheits-Pol und den Zugehörigkeits-Pol entwickeln sich Teams mit einer Haufen-Struktur. Sie sind tatsächlich im umgangssprachlichen Sinn ein – oft wilder – Haufen. Branchen in denen das öfter vorkommt wären etwa Kanzleien, Architektenbüros, Unternehmensberatungen, ärztliche Praxisgemeinschaften oder Spezialistenteams: Man hat eine gemeinsame „Visitenkarte“, ein gemeinsames Backoffice, ein Sachziel und ansonsten macht …

Arbeitsteam-Struktur

Kombiniert man den Nähe-Pol, den Freiheits-Pol und den Zugehörigkeits-Pol entwickeln sich Teams mit einer Arbeitsteam-Struktur. Diese sind geprägt von Vertrauen, Bezogensein, Flexibilität, Freude an der Zusammenarbeit und Leistungswillen. Der gemeinsamen Spaß an der Arbeit hat ebenso einen hohen Stellenwert. Es steht also nicht der Einzelne, sondern das Team im Vordergrund. Für viele Aufgaben in Organisationen sind …

Familien-Struktur

Kombiniert man den Nähe-Pol, den Sicherheits-Pol und den Zugehörigkeits-Pol entwickeln sich Teams mit Familienstruktur. Diese sind geprägt von Gemeinschaftssinn und Zusammengehörigkeit. Man fühlt sich als Teammitglied – unabhängig von Leistung – aufgehoben und geschätzt. Der Mensch und weniger die Funktion oder die Kompetenz ist wichtig. Konflikte werden eher gemieden. Wenn Streit, hohe Leistungsanforderungen oder Flexibilität nötig sind, …

Interaktionsstrukturen von Teams

Teams können – wie Personen – sehr stabile Strukturen ausbilden. Um sich leichter in und mit Teams zu orientieren, kann man diesen Mustern Namen geben. Jede Kategorisierung einer Struktur ist zwar letztlich falsch aber gerade deshalb hilfreich. Als strukturgebendes Prinzip lassen sich die drei Dimensionen der psychodynamischen Grundbedürfnisse heranziehen. Da die Bedürfnisse als Ziele der Mitglieder …

Vorgegebene & transparente Ziele

Vorgegebene und transparente Ziele sind in Organisationen notwendig. Daher unterscheiden sich Teams ohne organisationale Einbindung und Teams in Organisationen erheblich (Die häufigen Vergleiche von Arbeits- und Sportteams etwa hinken schon aus diesem Grund gewaltig!). Wie sich die vorgegebenen Ziele im Team auswirken, hängt auf beiden Seiten – der zielsetzenden Instanz und dem Team – von mehreren …

Vorgegebene & verdeckte Ziele

Es gibt Fälle, in denen ein Team in der Situation ist, dass sein Ziel nicht offen gemacht bzw. verschleiert wird. Dies kann mit persönlichen Motiven des Teamleiters zu tun haben, mit Sachverhalten, die aus rechtlichen oder taktischen Gründen intransparent gehalten werden (müssen) oder aber mit unbewussten, destruktiven Impulsen auf Seiten des Teamleiters (Ängste, Double-Bind-Kommunikation, soziopathische …