Erstkontakt bei Teamentwicklungen

Beim Erstkontakt ist es bedeutsam, durch welche Person dieser erfolgt: Teamleiter, HR, Teammitglied, Chef des Teamleiters? Ist es nicht der Teamleiter, dient der Erstkontakt (meist am Telefon oder auch per Email) im Wesentlichen dazu, die  aktive Kontaktaufnahme des Teamleiters (sofern es diesen gibt) in die Wege zu leiten. Dessen Aktivität zu Beginn ist unerlässlich. Nimmt …

Teamentwicklungstechniken zu Teamreflexion

Um die Strukturen und Prozesse der Teamreflexion zu untersuchen und ggf. zu verbessern, muss auf den Tisch, worüber das Team „nachdenkt“ und wo es einfach „arbeitet“. Reflektieren bedeutet ja immer, dass man etwas als kontingent ansieht: Es könnte prinzipiell auch anders sein. Eine Fragenliste für Teamentwicklungen: Wo sind die Selbstverständlichkeiten des Teams und worüber wird …

Teamentwicklungstechniken zu Teamgrenze

In Teamentwicklungen, in denen der Leitprozess Teamgrenze in den Fokus kommt, braucht der Teamentwickler Tools, die folgende Foki bearbeiten helfen: Es braucht in manchen Teams Prozesse, die verlässlich die Aufmerksamkeit auf Eintritt und Austritt regeln. Üblicherweise helfen hier zum Team passende Aufnahme- und Verabschiedungs-Rituale. Gerade Aufnahme-Rituale helfen die Zugehörigkeit zum informellen Team zu erleichtern.  Oft …

Teamentwicklungstechniken zu Teamerhalt

Untersucht man die Literatur zu Teamentwicklungstools, dann fällt auf, wie einseitig viele Konzepte auf die Entwicklung des „Teams“, verstanden als die Gruppe von Teammitgliedern, achten. So als ob der Bestand des Teams nur vom Wohlfühlen der Mitarbeiter abhängen würde. Daher ist es uns hier ein besonderes Anliegen, darauf hinzuweisen, dass Teams oft Unterstützung brauchen, die …

Teamentwicklungstechniken zu Interaktionsmuster

Der Leitprozess Interaktionsmuster ist das klassische Feld in dem üblicherweise in Teamentwicklungprozessen gearbeitet wird. Die Hand- und Workshopbücher dazu sind endlos. Will man mit den hier herausgearbeiteten Prinzipien der Teamdynamik arbeiten, dann ist das Wichtigsten Techniken zu wählen, die auf Normativität („So schaut ein gutes Team und gute Kommunikation (etc. pp.) aus!“) zu verzichten. Man …

Teamentwicklungstechniken zu Zielbearbeitung

Um mit einem Team seine Zielbearbeitungsmuster zu bearbeiten, sind folgende Möglichkeiten denkbar: Zunächst ist wichtig, dass das Team den Unterschied zwischen Problem- und Interessenorientierung und dessen Bedeutung überhaupt kennt und gemeinsam diskutieren kann. Im Hinblick auf Interessenorientierung kann man eine Stakeholderanalyse vornehmen. Dies kann in einem 2. Schritt zum Aufbau eines Stakeholder-Managements führen. Im Hinblick …

Teamentwicklungstechniken zu Zielsetzung

Um mit einem Team seine Zielsetzungen zu bearbeiten, sind schwerpunktmässig folgende Varianten im Spiel: Analyse des Ist-Zustands. Hier gilt es herauszufinden, ob alle Teammitglieder einen ähnlichen Zielpool haben bzw. welche Bedeutung es hat, wenn es hier Inkonsistenzen gibt. Als Intervention bietet sich hier schlicht eine Interviewreihe mit den Teammitglieder an. Im Hinblick auf entscheidbare Ziele …

Teamentwicklungstechniken

Teamentwicklungstechniken können sehr unterschiedliche Funktionen erfüllen. Eine hilfreiche Funktion ist allen Techniken bei Teamentwicklungsmaßnahmen gemeinsam und eine andere ist immer problematisch. Hilfreiche Techniken dienen der Funktion, dass ein Prozess oder eine Struktur prägnant wird. Prägnant wird in einem Team ein Phänomen dann, wenn alle zur gleichen Zeit etwas wichtig im Hinblick auf die Aufgabe finden und es gemeinschaftlich …

Kompetenz des Teamentwicklers

Wie kann ich mich am besten vorbereiten, wenn ich eine Teamentwicklung durchführen will? Welche Methoden soll ich an welcher Stelle anwenden? Diese zunächst verständlichen Fragen bergen die Gefahr eines großen Missverständnisses: Keine Teamentwicklung (hier verstanden als extern stattfindende Klausur) lässt sich im Voraus wirklich planen. Es ist auch problematisch, wenn man das tut, weil somit der …

Führungskraft und Teamreflexion

Im Hinblick auf Reflexions- und Kommunikationssperren hat die Führungskraft häufig den meisten Einfluss. Oft bestimmt sie alleine, welche Themen auf die Tagesordnung des Meetings kommen, welche im One-to-one als besprechbar gelten, ob und wie Teamklausuren und -workshops stattfinden, ob diese moderiert werden, ob externe Beratung hinzugezogen wird oder nicht etc.. Damit ist im Grunde auch …