Inkludieren

Ein Team muss inkludieren und exkludieren, so wie ein Mensch ein- und ausatmen muss. Inkludieren besteht nun interessanterweise aus zwei Vorgängen, die einander bedingen: Zum Team als Team (im Kontext einer Organisation) gehört man durch Mitgliedschaft. Sie ist ein formaler Akt (Arbeitsvertrag, Ausweis etc.), dem in der Regel ein Auswahlprozess vorausging. Es ist nicht unerheblich, …

Interessenorientiert

Bei der Wahl, ob sie Ziele in Richtung Problemlösung oder in Richtung Interessensorientierung bearbeiten, haben die meisten Teams (und Personen) Vorlieben. Wir nennen das in der Theorie „Entscheidungsprämissen“. Teams, die gerne Interessenlagen bearbeiten, verstricken sich nicht gern in Details und finden die Problemlöser oft langsam, umständlich und realitätsfern. Man glaubt eine Interessenslage lösen zu sollen, wenn …

Problemorientiert

Bei der Wahl, ob sie Ziele in Richtung Problemlösung oder in Richtung Interessensorientierung bearbeiten, haben die meisten Teams (und Personen) Vorlieben. Wir nennen das in der Theorie „Entscheidungsprämissen“. Teams die gerne Probleme lösen, lassen sich daran erkennen, dass sie sich über die sogenannte „Politik“ in der Organisation beklagen. Man glaubt ein Problem am besten zu …

Teammitgliedsorientiert

Mitglieder von Teams nutzen diese zur Erfüllung ihrer Bedürfnisse. Damit sind Erwartungen verbunden. Diese hat das Team zu erfüllen, will es nicht Probleme bekommen. So weit, so gut und so weit nichts aufregend Neues. Weil aber die Mitglieder ganz und gar nicht „organisationsgerechte“ Interessen in Teams verfolgen, wird die Sache schwierig: Menschen wollen (potentiell) in …

Organisationsorientiert

Organisationen nutzen Teams zur Bewältigung ihrer Aufgaben. Damit sind Erwartungen verbunden. Diese hat das Team zu erfüllen, will es nicht Probleme bekommen. So weit, so gut und so weit nichts aufregend Neues. Die Organisation über das Erfüllen der Erwartungen und das Erreichen von Zielen zu motivieren, hat es aber in sich. Denn deren Erwartungen sind …

Medium Wahrnehmung

Teams „schwimmen“ im Medium wechselseitiger Wahrnehmung. Man kann der Wahrnehmung der anderen nicht entkommen und man kann die anderen nicht nicht wahrnehmen. Alles hat Bedeutung, egal ob man spricht oder nicht, sich einmischt oder es bleiben lässt, egal welche Mimik man an den Tag legt, mit welchem Tonfall man spricht, welche Körperspannung man hat – …

Jakob L. Moreno

Jakob L. Moreno hatte wohl das – wenn man Menschen glaubt, die ihn kannten -, was man gut brauchen kann, wenn man mit Gruppen arbeitet: Esprit, Einfallsreichtum, Unbefangenheit, Unerschrockenheit, Menschenliebe und einen Instinkt für Möglichkeiten, die im Raum sind. Sein für uns wichtigster Beitrag zum Verständnis von Gruppen ist, dass er deren Interaktionsmuster erforscht hat. …

Eberhard Stahl

Eberhard Stahl hat mit seinem Buch „Dynamik in Gruppen“ eine der besten Zusammenfassungen geschrieben, die man im Kontext ‚Arbeiten mit Gruppen‘ finden kann. Wer sich eine Grundlage für Teamentwicklungen und für die Reflexion von Gruppenprozessen verschaffen will, ist bei diesem Autor in guten Händen. Wir heben dies an der Stelle so hervor, weil pragmatische Bücher, …

Gruppendynamische Autoren

Cornelia Edding, Karl Schattenhofer, Klaus Doppler, Klaus Antons und Oliver König – alle mit einer inzwischen selten gewordenen intensiven gruppendynamischen Ausbildung versorgt – veröffentlichen als Autoren oder Herausgeber seit Jahren wichtige Bücher zum Thema Gruppe und Team. Die Gründlichkeit, der Kenntnisreichtum, der Materialreichtum und das spürbare Herzensanliegen das Thema „Gruppendynamik“ weiter zu entwickeln und mit anderen Ansätzen …

T – Gruppenforschung

T-Gruppe steht für Trainingsgruppe. Das geht unseres Wissens auf Kurt Lewin zurück und verweist auf den Beginn der gruppendynamischen Forschung. Man schuf spezielle Settings (u.a. K. Lewin in den USA, W. Bion u.a. in Tavistock, UK), in denen man kunstvoll die Dynamik von Gruppen – besonders auch aggressives Verhalten – zu untersuchen begann. Der Rahmen bestand …