Risikonehmer

Risikonehmer sind die Personen, Gruppen, Abteilungen, Gemeinschaften etc., die Entscheidungen treffen, die anderen Folgen zumuten, die für diese unkalkulierbar sind (= Gefahrennehmer). Das einfachste Beispiel dafür ist jeder Fahrzeuglenker, der den Beifahrer seinem Fahrstil aussetzt (und ihm diesen bisweilen zumutet). Der Fahrer, die Fahrerin entscheidet, ob er/sie sich von den Einflussversuchen („Zu schnell!“, „Zu langsam!“) irritieren lässt und …

Teamnutzen bei „Nicht-Lokalität“

Bei welchen Entscheidungssituationen können Teams einen besonderen Nutzen für Organisationen stiften? Es lassen sich entscheidungstheoretisch fünf besonders wichtige Problemstellungen ableiten. Hier eine der fünf: Die Zunahme und die Notwendigkeit von virtuellen Teams ist unbestritten. Nicht immer ist das deckungsgleich mit nicht-lokalen Problemstellungen. Letztere zeichnen sich dadurch aus, dass ein Gesamtprozess durch Teillösungen ermöglicht wird, deren Protagonisten …

Teamnutzen bei „Nicht-Wissen“

Bei welchen Entscheidungssituationen können Teams einen besonderen Nutzen für Organisationen stiften? Es lassen sich entscheidungstheoretisch fünf besonders wichtige Problemstellungen ableiten. Hier eine der fünf: Es gibt Entscheidungen, die sich dadurch auszeichnen, dass nicht klar ist, welches Wissen notwendig ist, um eine Grundlage zu haben, wer dieses Wissen hat, wo dieses Wissen in der Organisation oder im Außen auffindbar …

Teamnutzen bei „Nicht-Trivialität“

Bei welchen Entscheidungssituationen können Teams einen besonderen Nutzen für Organisationen stiften? Es lassen sich entscheidungstheoretisch fünf besonders wichtige Problemstellungen ableiten. Hier eine der fünf: Nicht-triviale Situationen zeichnen sich dadurch aus, dass es keine eindeutigen Kausalitäten (wenn-dann) gibt. Sobald in eine Aufgabe (etwa Produktentwicklung, Vermarktung, Logistik, Produktionsplanung etc.) unterschiedliche Expertisen, Lösungslogiken, Risikoeinschätzungen, Zeitstrukturierungen und Fortschrittsindikatoren hineinspielen, kommen ein …

Teamnutzen bei „Nicht-Weiter-so“

Bei welchen Entscheidungssituationen können Teams einen besonderen Nutzen für Organisationen stiften? Es lassen sich entscheidungstheoretisch fünf besonders wichtige Problemstellungen ableiten. Hier eine der fünf: Eine Situation, die sich dadurch auszeichnet, dass die Kompetenzen, die für den vergangenen Erfolg verantwortlich waren, in der zu erwartenden Zukunft nicht mehr ausreichen, dass die sachlichen Ziele, die bislang den Erfolg sicher gestellt …

Teamnutzen bei „Nicht-Komfort“

Bei welchen Entscheidungssituationen können Teams einen besonderen Nutzen für Organisationen stiften? Es lassen sich entscheidungstheoretisch fünf besonders wichtige ableiten. Hier eine der fünf: Wann immer Entscheidungen zu treffen sind, die für viele Betroffene sorgen und zwar mit unkomfortablen Auswirkungen, sind Entscheidungen durch Teams günstiger. Warum? Diejenigen, die von negativen Folgen von Entscheidungen betroffen sind, suchen leicht Schuldige und …

Wozu Teams?

Sucht man den funktionalen Mehrwert, den Teams für Organisationen leisten können, stösst man schnell auf die Notwendigkeit moderner Organisationen zwei Probleme zu lösen: Erstens die Koordinierung von parallel laufenden Aufgaben und Entscheidungsprozessen sowie zweitens die Reduktion von zeitlicher, sozialer und sachlicher Komplexität. Ersteres braucht Kompetenz in der Bearbeitung von konfliktären Problemstellungen und Interessen, zweiteres Kompetenz …

Hochleistungsteams

Die Suche nach den Faktoren, die ein Hochleistungsteam ausmachen, füllt ganze Bibliotheken. Die Untersuchungen und Studien kommen zu gänzlich unterschiedlichen – mehr noch – kontroversen Ergebnissen. Dieser Forschungsbefund passt zu den Schlussfolgerungen, die sich aus dem hier dargestellten Denken in Leitprozessen ergeben. Da es keine richtigen, sondern nur zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Teams …

Relevante Umwelten des Teams

Ein nicht unerheblicher Aspekt des Teamerhalts ist, welche Umwelten als relevant, also inkludiert, angesehen werden. Auch hier muss zwischen dem formalen und dem informellen Aspekt unterschieden werden. Formal gibt es zumeist klare Strukturen und Prozesse, die organisational festlegen, welche anderen Teams und Stellen in der Organisation für die Teammitglieder relevant sind. Ob dies jedoch alle …