Nietzsche – Zitat II

„Ist aber etwas Ruhendes wirklich glücklicher als alles Bewegte? Ist das Un­veränderliche wirklich und nothwendig werthvoller als ein Ding, das wech­selt? Und wenn Einer tausend Male sich widerspricht und viele Wege geht und viele Masken trägt und in sich selber kein Ende und keine letzte Hori­zontlinie findet: ist es wahrscheinlich, das ein Solcher weniger von …

Nietzsche – Zitat I

„Man bemerkt … einen guten Willen zu un­abgeschlossenen Horizonten, eine gewisse kluge Vorsicht vor Überzeugungen, ein Mißtrauen gegen die Bezauberungen und Gewissens-Überlistungen, welcher jeder starke Glaube mit sich bringt; man mag darin zu einem Theile die Behutsamkeit des gebrannten Kindes, des betrogenen Idealisten sehen – wesentlicher scheint mir der lustvolle Instinkt eines Räthselfreundes, der sich den enigmatischen …

Eich – Zitat

„Nein, schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind! … Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Mund nicht erwartet! Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt! Träume.“ Günther Eich, Vier Spiele. S. 190.

Goethe – Zitat

„O glücklich, wer noch hoffen kann, aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen! Was man nicht weiß, das eben bräuchte man, und was man weiß, kann man nicht brauchen.“ Faust I, Vers 1064 ff.   

Hegel – Zitat

„Nur das ist lebendig, was Widerspruch in sich trägt. Doch nur wer ihn fassen kann, sonst geht man daran zu Grunde.“ G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Kapitel 97.

George Spencer Brown

Eine etwas mysteriöse Figur ist George Spencer Brown. Man kann sich aussuchen, ob man ihn als Genie, als Säufer, als einen in der Zunft als eher esoterisch geltenden Mathematiker, als Poeten oder als einen Fußnotenspender für Niclas Luhmann ansehen will. Vielleicht von allem etwas. Worin er in jedem Fall die Systemtheorie und Philosophie inspiriert hat, ist mit Versuch, …

Niklas Luhmann

Beinahe alles in diesem Portal ist auf die eine oder andere Weise durch die Texte von Niklas Luhmann beeinflusst. Der hier versuchte Ansatz, von Entscheidungen (und damit grundsätzlich von Unterschieden) auszugehen, ist in seiner (soziologisch fokussierten) Systemtheorie durchgängiges Prinzip: Um etwas beobachten zu können (z.B. Licht), braucht es einen Unterschied, den der Beobachter immer sowohl erzeugt …