Entscheidungsprozesse
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Hierarchie ist eine Form, wie Organisationen es organisieren, dass es Kommunikationsadressen für die Diskussion von Entscheidungen gibt. Würde „es“ sich einfach entscheiden, so gäbe es keine Chance die Entscheidung zu diskutieren – mit wem? So stehen Leiter, Chefs, Vorgesetzte, Führungskräfte, Inhaber, Meister, Geschäftsführer oder die jeweiligen Gremien, in denen sie sich zusammenfinden, als Zustelladresse für …
Die Kybernetik unterscheidet zwischen stabilen und instabilen Systemen. Stabile Bedingungen lassen sich steuern und kontrollieren. Das ist möglich, weil die grundlegenden Muster ihrer internen Vernetzung weitgehend gleich bleiben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Veränderungen (im Gegensatz zu Optimierungen) mit einem „Prozessmusterwechsel“ (P.Kruse) einhergehen. Das Geflecht der Verknüpfungen und Entkoppelungen einer Organisation kann sich jedoch nur ändern, …
Für Organisationen kommt es in hohem Maße darauf an, gezielt und bewusst Kommunikation auch zu blockieren. Wenn jeder mit jeder überall über alles sprechen würde, dann käme alles zum erliegen. Vernetzung braucht Begrenzung. Kommunikation lässt sich auf unterschiedliche Weise blockieren: In der sachlichen Dimension geschieht die durch Begrenzung von Themen und Informationen. Dazu muss es „erlaubt“ …
Wenn hier der Begriff ‚Kommunikationscontainer‘ gewählt wird, dann um das übliche Wort ‚Meeting‘ zu meiden. Man kann (oder muss) Organisationen, wenn man sie verstehen, beraten oder führen will, daraufhin untersuchen, wo über wesentliche Fragen im Kontext von Entscheidungsprozessen gesprochen wird. Meetingräume sind nur ein „Wo“! Andere Container sind Kantinen, Fahrstühle, Tiefgaragen, Restaurants, Hotelzimmer, Konferenzräume, Waldwege …
Wenn Organisationen ihre Vernetzung gestalten, spielt es eine große Rolle, ob und wie Rückkoppelungen zwischen den verknüpften Subsystemen hergestellt werden. Rückkopplung (Feedback) ist das „Merkmal“ sich selbst steuernder Systeme schlechthin. Weniger kybernetisch: Auf welche Mitteilungen und Informationen soll etwa eine Abteilung reagieren und wo soll sie gezielt darauf achten, wie ihre eigenen Mitteilungen und Informationen anderswo verstanden werden? Wie gut ein System …
Mit Handlungsblockaden ist hier gemeint, dass jemand nicht alles tut und oder es auch nur in Erwägung zieht, was möglich wäre. Organisationen, die keine Notwendigkeiten, keine undiskutierten Routinen, keine Grenzen des Machbaren etablieren, ersticken an ihren Möglichkeiten. Limitierung von Möglichkeiten durch Institutionen, Gesetze, Regeln, Normen, Werte, Verträge – all das sind Massnahmen die auch den …
In der klassischen Managementausbildung dominieren Planungs- und Kontrollkompetenzen. Beides zielt auf Handlungen: „It ist all about execution!“ Die Ausführung zählt. „Getting things done!“ Managen, d.h. Vernetzen und Koordinieren von Handlungen ist aber in komplexen Verhältnissen nicht ausreichend. Hier ist es genauso wichtig, Kommunikation zu vernetzen und zu koordinieren. Das Design und die innere Logik der …
Die Vernetzung von Handlungen ist eine Kernaktivität von Organisationen. Bibliotheken von betriebswirtschaftlicher Literatur und Forschung, Konzepten und Beratungsangeboten lassen sich finden zu Themen wie Produktion, Produktionsplanung, Supply Chain Management, Fertigungstiefe, Prozess- und Projektmanagement, Aufbau- und Ablauforganisation u.v.a.m.. Für diese metatheoretische Theorie der Veränderung ist entscheidend, dass die technologische Kompliziertheit, die in Organisationen erzeugt wird, mehrere …
Ein gemeinhin unterschätztes Problem ist, dass man die Psyche von Menschen nicht beobachten kann. Alles was man beobachten kann, sind Handlungen (auch körperliche Ausdrucksformen sind Handlungen). Was jemand erlebt, was in jemandem vorgeht, das er noch nicht mal selbst bemerkt („Wie konnte ich nur!“), was jemanden motiviert und aus welchen Gründen jemand welche Absichten verfolgt …