Du bist hier: Start

Handlungsvernetzung

Die Vernetzung von Handlungen ist eine Kernaktivität von Organisationen. Bibliotheken von betriebswirtschaftlicher Literatur und Forschung, Konzepten und Beratungsangeboten lassen sich finden zu Themen wie Produktion, Produktionsplanung, Supply Chain Management, Fertigungstiefe, Prozess- und Projektmanagement, Aufbau- und Ablauforganisation u.v.a.m..

Für diese metatheoretische Theorie der Veränderung ist entscheidend, dass die technologische Komplexität, die in Organisationen erzeugt wird, mehrere sich selbst verstärkende Effekte hat:

  • Je komplexer und komplizierter die Verhältnisse, desto anfälliger ist das System im Hinblick auf nicht (!) eingeplante Abweichungen. Da alles aufeinander abgestimmt ist, ist auch alles betroffen, wenn eine nicht vorhergesehene Störung auftritt. Deshalb versucht man wirklich alles vorherzusehen und steigert so die Komplexität.
  • Je komplexer und komplizierter die Verhältnisse, desto mehr unterschätzen die Konstrukteure dieser Verhältnisse, dass die Betroffenen und die Benutzer ihrer Prozesse und Strukturen nicht den gleichen Überblick haben, wie sie selbst. Komplexität und Kompetenz sind gekoppelt. So sind Schulungen nötig, die anschließend Mitarbeiter schaffen, denen weitere Komplexität und damit weitere Schulung zugemutet werden kann.
  • Je komplexer und komplizierter die Verhältnisse, desto anspruchsvoller werden im Falle von Umweltveränderungen, großen Transformationen in der Organisation (neue Standorte, neue Vertriebskanäle)  oder innovativen Produkten die Reorganisationsaufwände. Flexibilität und Anpassung werden immer schwieriger, weil immer mehr Variablen zu berücksichtigen sind.