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Dialogische Methode

Der Grundgedanke ist recht einfach: Niemand kann allein Mensch sein. Wo es keine Gemeinschaft gibt, gibt es auch keine Individualität. Person-Sein gründet immer auf dem In-Beziehung-Sein zu anderen. Das aufeinander Bezogen-Sein führt dazu, dass ein ständiger Fluss das Leben bestimmt und nicht festgehalten werden kann. Nur was sich verändert, überdauert. Dieses Bezogen-Sein ist für das Arbeiten im Coaching aus unserer Sicht elementar: Ein Roboter kann Wörter sagen, er aber sagt sie nicht zu jemandem. Ein Roboterhund kann kläffen, aber er kläfft niemanden an. Menschliche Gehirne sind Resonanzkörper für andere menschliche Gehirne. Ohne Partizipation, ohne eingebunden sein in ein soziales Milieu verdirbt der Mensch. Er lernt noch nicht einmal sprechen. Niemand kann sich kennen- und verstehen lernen, noch sich verständlich machen, ohne eine Kompetenz in diesem Bezogen-Sein zu haben. Die Beziehung zwischen Berater und Klient wird mittlerweile allgemein als der wesentliche Faktor für das Gelingen von (individuellen) Veränderungsprozessen angesehen.



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