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Teams am Sicherheits-Pol

Teams, welche die Erhaltungsmuster so gestalten, dass primär die Sicherheitsbedürfnisse der Mitarbeiter befriedigt werden, zeichnen sich für Beobachter häufig so aus:

  • Themen wie Angemessenheit der Aufgabe, Gerechtigkeit und Gleichbehandlung der Mitarbeiter sind ein konstantes Thema.
  • Die Teams orientieren sich an Autoritäten und der Leitung. Besonders prägend sind die Erwartungen und Ansprüche an diese, dass es allen im Team gut zu gehen hat. Die Sehnsucht nach dem allwissenden und die Zukunft sicher stellenden Vorgesetzten ist weit verbreitet.
  • Ebenso besteht eine hohe Bereitschaft, nach Regeln und den richtigen Verhaltensweisen zu fragen und diese dann auch umzusetzen.
  • Kritik an der Leitung – egal von wem – löst eher Angst und Abwehr auf Seiten der Mitarbeiter aus.

Daraus folgt, dass Eigenverantwortung leicht als Zumutung empfunden wird. Wofür ist denn der Chef da? Meist sind solche Teams langsam und drehen viele Schleifen, bevor ein Ergebnis abgeliefert wird. Freiheitsorientierte Mitarbeiter fühlen sich in solchen Teams gegängelt und sind kontinuierlich genervt.

Für Organisationen nachteilig ist die Behäbigkeit, der Führungsaufwand und die geringe Veränderungsbereitschaft. Geht es allerdings darum eine Standardaufgabe verlässlich abarbeiten zu lassen sind solche Teams begreiflicherweise goldwert.



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