Ed Schein
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Organisationskultur wird hier als eine Lösung der Frage verstanden, wie Organisationen Erwartungen so kultivieren, dass durch ihre Selbstverständlichkeit sie nicht ständiger Zustimmung oder Ablehnung ausgesetzt sind. Organisationen brauchen – wie alle sozialen Systeme – einen gewissen Bestand an Selbstverständlichkeiten, da sie sonst mit den Entscheidungsnotwendigkeiten überlastet wären und die Selbstverständlichkeiten es den Mitglieder ermöglichn, sich …
„Denn die Zeit ist niemals festgestellt: sie ist immer offen für die Zukunft. Im Denken entspricht dieser Struktur die reine Form der offenen Frage. Das Fragen ist jene Gestalt des Denkens, in der sich uns der Horizont für alles eröffnet, was in der Zeit hervortreten kann. Ein solches Denken ist nicht von der Erwartung geleitet, …
‚Komplexität ist der Lösung all der Probleme, die mehr als eine Lösung haben‘ (Dirk Baecker). Dies ist für Beratung aus unserer Sicht die wichtigste Definition von Komplexität. Weißt sie doch darauf hin, dass Komplexität nicht rezeptfähig ist. D.h. bedeutet: für komplexe Situationen kann es keine allgemeinen Anweisungen zum Vorgehen geben, es macht keinen Sinn nach …
Kompetent Verlierer sein können? Wozu? Warum? In einer (Organisations-)Welt in der nur der Erfolg zählt? Vielleicht ist dies einer der bedeutsamsten blinden Flecke gängiger Organisationstheorie: Es wird nicht ernst genug genommen, dass Organisationen um Konflikte herum „gebaut“ sind. Produktion und Vertrieb – beispielsweise – haben in sehr vielen Fragen und Entscheidungsbedarfen weder die gleichen Interessen, noch …
Jede Art von System kann in die Lage kommen, den „Überblick“ über sich selbst zu verlieren. Bei Menschen, Teams und Organisationen ist das gewissermassen der Normalzustand. Es erschien lange Zeit als ein großer Vorteil von technischen Systemen – deren Merkmal klare interne Kausalketten sind -, dass diese jederzeit zu einer Selbstdiagnose fähig sind und wissen …
One notices good will towards indistinct horizons, a certain, wise caution about convictions, a mistrust of enchantment and circumvention of conscience, which every strong faith carries with it. Within it you may perceive the caution of a burnt child, of a deceived idealist – What seems to me fundamentally more grounded is the pleasurable instinct …
For an interaction pattern to form in the team, individual interaction events must be repeated. For such interactions to repeat themselves, they must first be confirmed as useful, possible, right, appropriate and more. On the other hand, what is perceived by team members in the interactions can be shown on many levels and in many …
A team must regulate how one becomes a member and how one loses this status or gives it up. The guiding distinction lies in the question: “By which means does one belong or not?” No team can avoid the decision about inclusion and exclusion. Without this decision, the social system would have no boundaries. One …
Das Verschieben von Entscheidungen hat in Organisationen (wie bei Personen) keinen allzu guten Ruf. Es gilt meist als Bezeichnung für die Stabilisierung des Problems, weniger als gelingende Form einer Bearbeitung. Derartige Einseitigkeiten sind in der hier dargestellten Theorieform ihrerseits „verdächtigt“ und provozieren eine Analyse dessen, was man gewinnt, wenn man Entscheidungen verschiebt und welche Formen der Verschiebungen …