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Leitprozess Teamreflexion

Jedes Team entscheidet, über welche seiner Themen (sachlich, sozial, zeitlich) offiziell und offen gesprochen darf. Darin zeigt sich der Leitprozess Teamreflexion. Die Leitunterscheidung besteht in der Frage: „Worüber wird explizit reflektiert und was bleibt implizit?“.

Dass diese Entscheidung getroffen wird, merkt man auch daran, dass es in jedem Team Themen gibt, über die nicht gesprochen wird. Manchmal weiß keiner warum, manchmal ist das Tabu begründet und manchmal weiß man gar nicht, wieso man etwas überhaupt diskutieren sollte (das Thema ist dann gewissermaßen geklärt). Solche Kommunikationssperren („Das Fass machen wir erst gar nicht auf!“) können hilfreich sein. Oft können sie aber auch destruktiv auf Motivation und Arbeitsergebnisse durchschlagen. Daher gilt es für Teams systematisch zu reflektieren, was reflektiert werden müsste und worüber man aufhören sollte zu reflektieren – es also selbstverständlich einfach tut.

Reflexion hängt unmittelbar mit den Möglichkeiten des Teams zusammen, sich explizit zu steuern. Für Beratung stellt sich daher die Frage, welche Themen einer Reflexion zugeführt werden können und sollten, wer daran Interesse hat und wer nicht, wer dazu den Impuls oder Auftrag erteilt und mit welcher Zielsetzung man den Reflexionsrahmen erweitert.

Hier finden Sie Praxisbeispiele



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