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Teams und Erwartungspole der Organisation

Die Organisationsdynamik der Erwartungen mit der ihrer eigenen polaren Struktur beeinflusst zwangsläufig auch die Dynamik des Teamerhalts. Erwartungspole können gesehen werden als Attraktoren, die musterbildend wirken (hier kann man Bezüge zur fraktalen Mathematik oder Mustertheorien entwickeln). Damit ist gemeint, dass ein Team von dem Erwartungspol der Organisation dominiert wird (und werden muss). Die damit einhergehenden Entscheidungsprämissen, Kommunikationswege, Programme und personale Strukturen beeinflussen die Teamdynamik in hohem Maße.

So entwickeln sich über eine gewisse Zeit dann „Umsetzungs“-, „Innovations“-, „Geschwindigkeits“-, „Gründlichkeits“-, „Vernetzungs“- und „Routine“-Teams.  Diese Muster zu kennen und für sie sensibilisiert zu sein, ist für Teamberater oft sehr hilfreich. Lassen sich doch so schnell Hypothesen und Beobachtungsfoki bilden, die helfen können, dem Team zu mehr Kompetenzen oder weniger Leidensdruck im Hinblick auf die Erwartungen der Organisation und ihre Koppelungen mit den Bedürfnissen der Teammitglieder bzw. dem Bedürfnispol des Teams selbst. Hier lassen sich „wilde“ Kombinationen antreffen, die sowohl die Führung als auch die Beratung eines solchen Teams anspruchsvoll machen.



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