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Teams am Zugehörigkeits-Pol

Teams, welche die Erhaltungsmuster so gestalten, dass primär die Zugehörigkeitsbedürfnisse der Mitarbeiter befriedigt werden, zeichnen sich für Beobachter häufig so aus:

  • Die Beziehungen und Fragen der Sympathie sind in solchen Teams ein Dauerthema.
  • Das Ausdrücken von Antipathie wird schnell sanktioniert. Statt dessen besteht eher ein Zwang zur Harmonie.
  • Im Konfliktfall wird mit Beschwichtigung und dem Beschwören der Gemeinsamkeiten reagiert.
  • Erfolge werden grundsätzlich dem Team und nicht dem Einzelnen zugeschrieben.

Daraus ergibt sich, dass das Wohlfühlen hier wichtiger ist als Leistung und Erfolg. Eingeschworenes Miteinander macht es leichter, individuelle Schwächen zu verbergen oder zu nivellieren. Die Konkurrenz innerhalb der Gruppe ist gering. Die Leistungsbereitschaft wird über gemeinsame Außenfeinde erzielt (Denen zeigen wir es!). Einzigartigkeitsorientierte Mitglieder geraten schnell in eine Außenseiterposition und werden in ihren Bestrebungen bekämpft.

Für Organisationen sind solche Teams bei Leistungsschwäche, Austauschbedarf auf der Mitarbeiterebene und bei häufigen Fehlern ein Problem. Solange die „Chose läuft“, ist alles paletti!



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