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Gefahrenkompetenzen bei Managern

In dynamischen Umwelten wird sich die Zukunft von der Vergangenheit unterscheiden. Sie wird überraschen und liefert damit Gefahren, die in Organisationen mit Gefahrenkompetenzen bearbeitet werden müssen. Der Schlüssel dafür ist zum einen Gelassenheit, Robustheit, Elastizität und Aggressivität und zum anderen Achtsamkeit für Neues, Ungewohntes und Überraschendes. Wie kann man das als Führungskraft fördern?

  • Modell sein für Bescheidenheit, Verwundbarkeit und Kränkbarkeit, weil man immer weniger weiß, kann und tut als nötig.
  • Reduktion von angstauslösenden Kommunikationen und Verhaltensweisen, weil man so schneller an zukunftsrelevante Informationen kommt (Fehler, schwache Signale für Veränderung in der Umwelt).
  • Interesse und Wertschätzung für schlechte Nachrichten und ihre Überbringer, weil die Mitarbeiter so motiviert sind, mit unliebsamen Erkenntnissen (über aufziehende Gefahren) zu kommen.
  • Beförderungsregeln so gestalten, dass nicht die Blender, sondern die Aufrichtigen Karriere machen.
  • Freude und Interesse an Vielfalt, Ungewöhnlichem, Ausnahmen, Gegenrede, Skeptikern und Außenseitern.
  • Mißtrauen gegenüber guten Nachrichten, weil dahinter oft schlechte Nachrichten versteckt werden.
  • Eigene Persönlichkeitsentwicklung, in der sich durch Toleranz für unangenehme Gefühle echte Gelassenheit und Ruhekompetenz auch in Stürmen bildet.