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Techniken zu Selbstwahrnehmung

Instruktionen und Fragen wie „Spüren Sie dahin!“, „Lassen Sie sich atmen!“, „Wo in ihrem Körper können Sie das Gefühl besonders gut wahrnehmen?“, „Was verändert sich in Ihrem Erleben, wenn Sie mir davon erzählen?“, „Was passiert in Ihnen, wenn Sie der Bewegung folgen, aus der heraus Sie sich gerade ein wenig aufgerichtet haben?“ sind ebenso schlicht wie wirksam, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt und am passenden Fokus ausgesprochen werden. Die Kunst, das zu tun, ist ausschließlich abhängig von der Wahrnehmungskraft und -genauigkeit des Beraters. Jeder Hinweis auf Selbstunterbrechungen beim Klienten sind z. B. ein möglicher Interventionsfokus. Die Art und Weise der Intervention ist in hohem Maß abhängig vom Kontext. Das sieht in einem Selbsterfahrungskurs anders aus als in einem Businesscoaching. Das Prinzip ist jedoch überall gleich: Über Achtsamkeitslenkung, Feinsinnigkeit im Erleben und Genauigkeit in der Beschreibung innerer Vorgänge muss der Klient in Beratungen systematisch unterstützt werden, da die Gestaltung der Selbstwahrnehmung wesentlich dazu beiträgt, wie ein Klient sein Problem erzeugt und aufrechterhält.



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