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Leitprozess Bedürfnisregulation

Bedürfnisregulation ist einer der acht Leitprozesse der Psychodynamik. Die Entscheidung, die jeder Mensch zu treffen hat, besteht in der Frage: „Was will ich (nicht)?“.

Zur Eigendynamik eines psychischen Systems gehört es, kontinuierlich die eigenen Wünsche zu regulieren. Sofern man Zugang zu seinen Bedürfnissen hat, kann man sich auf diese Weise mit sich selbst und seiner (sozialen) Umwelt wohlfühlen. Daher kommt der Fähigkeit Bedürfnisse wahrzunehmen, sie einzuordnen, und zu wissen, dass und wie sie sich befriedigen lassen eine wichtige Rolle zu. Bedürfnisse fungieren als eine Art Signalsystem. Sie werden ständig entweder gefördert oder gehemmt. Beides ist wichtig, um passend auf die jeweilige Situation reagieren zu können. Gute Bedürfnisregulation bedarf dabei immer des Kontakts mit der (sozialen) Umwelt, denn kein Mensch kann ohne andere glücklich werden.

Psychische Beeinträchtigung beginnt, wenn bestimmte Bedürfnisse grundsätzlich nicht mehr wahrgenommen werden, immerzu befriedigt werden müssen, kontinuierlich gehemmt werden oder durch Ersatzbedürfnisse überlagert werden.

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