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Auftraggeber eines Teamberaters

Ein Berater des Teams kann man nur sein, wenn man für das Team arbeitet – und nicht für den Teamleiter! Immer wieder ist es zu beobachten, dass Teamleiter ihr Team auf Vordermann bringen wollen, indem sie mit Hilfe eines Beraters, Teamentwicklers oder Trainers bestimmte (eigene) Ziele verfolgen wollen. Auch vordergründig unverdächtige Ziele wie bessere Zusammenarbeit oder dergleichen sind immer zunächst Anliegen des Leiters, nicht die des Teams. Schon deshalb nicht, weil eine schlechte Zusammenarbeit z.B. die Folge einer schlechten Führung sein kann, also ein sinnvolles Symptom des Teams, welches als Problem der formalen Leitungsrolle verstanden werden könnte. Wer sich als Berater zum verlängerten Arm des Teamleiters macht, handelt unprofessionell, weil er in dieser Rolle nicht berät, sondern manipuliert.

Der Berater braucht also immer die Möglichkeit mit den Mitgliedern des Teams zu sprechen, um damit die Perspektiven aller Teammitglieder in die Beratung einfließen lassen zu können. Alle im Team sind der Auftraggeber. Das Team wird beraten und darf nicht mit den Zielsetzungen des Teamleiters auftrainiert werden.



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