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Zugehörigkeit in Paarbeziehungen

Ein Wir-Gefühl zu haben ist Merkmal von gelungener Zugehörigkeitsregulation in Paarbeziehungen. „Bei dir bin ich Zuhause!“. So könnte man es auf den Punkt bringen, wenn sich dieses Bedürfnis bei Paaren erfüllt. Andersherum: Manche Menschen haben in ihrer Beziehung – manchmal schwer fassbar – ein Empfinden von Fremdheit, von Unbehaustsein und das Gefühl, nicht die gleiche Sprache zu sprechen. Das kann kulturelle Gründe haben, es kann mit Temperament, mit Herkunft, mit Bildung, mit Werten, mit Vorlieben u.a.m. zu tun haben. Fehlt dieses „Wir“, entwickeln sich oft Gefühle von Versagen und von Überforderung, was die Fremd- und Selbstachtung zunehmend erschwert. Der andere erscheint einem irgendwann als fremd. Man kommt sich möglicherweise nahe (Bindung), man ergänzt einander (Selbstbestimmung), aber das Empfinden gemeinsamen Lebens fehlt.

In Unternehmerehen ist beispielsweise so ein Element des „vom-gleichen-Schlag-Seins“ und des „am-gleichen-Strang-Ziehens“ oft besonders ausgeprägt und kompensiert bisweilen manch anderes, was auf der Bindungsebene fehlen mag.



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