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Tobias Brocher

Tobias Brocher ist hier stellvertretend genannt für eine ganze Reihe von Psychoanalytikern (V. v. Weizsächer, M.Balint, W.Bion, S. H. Foulkes, P. Fürstenau u.a.m.), die seit den späten 50er Jahren des letzten Jahrhunderts tiefen- und sozialpsychologische Sichtweisen verbanden. Daraus ergaben sich vielfältige kreative Arbeits- und Forschungssettings mit Gruppen.

Brocher und seine Kollegen liessen sich von der Einsicht leiten, dass Gruppen sich nicht als Aufaddierung von Einzelpersonen verstehen lassen. Es war ihnen wichtig, Konzepte zu entwickeln, die das Eigenleben der Gruppe verständlich und damit auch beeinflussbar machten. Nur so ließen sich die Wirkungen nachzeichnen, welche die Gruppe (und nicht andere Gruppenmitglieder!) auf ein einzelnes Gruppenmitglied haben.

Die Entwicklung von Rollen- und Positionskonzepten, das Verständnis des Zusammenwirkens von Leitung und Gruppenmitgliedern, Instrumente zum Analysieren des Netzwerkes an Beziehungen, Muster und Bewältigungsmöglichkeiten von Konflikten in Gruppen – dies ist nur eine Auswahl an Themen, die wesentliche Einsichten und neue Formen des Umgangs mit Gruppen ermöglichen. Eine der wichtigsten Gemeinsamkeiten dieser Konzepte ist die Rolle von Feedback im Hinblick auf die Weiterentwicklung von Gruppen.



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