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Teams am Freiheits-Pol

Teams, welche die Erhaltungsmuster so gestalten, dass primär die Freiheitsbedürfnisse der Mitarbeiter befriedigt werden, zeichnen sich für Beobachter häufig so aus:

  • Kreativität, Einfallsreichtum, Innovationskraft und die Fähigkeit überraschende Lösungen zu finden sind in solchen Teams bisweilen hoch. Die Arbeitsmotivation ist ausgeprägt, wenn die Autonomiegrade hoch sind..
  • In solchen Teams findet eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Autorität, Führung und bestehenden Machtunterschieden statt. Selten ist hier etwas selbstverständlich, einfach und unkompliziert. Jeder möchte am liebsten nur sein Ding auf seine Weise machen.
  • Damit geht eine beständige Auseinandersetzung mit der formellen wie der informellen Hierarchie  im Team einher. Aktiver und passiver Widerstand gegen Anweisungen sind die Regel. Es wird ständig über die Angemessenheit und die Richtigkeit von Entscheidungen der Teamleitung reflektiert und diskutiert.

Für freiheitsliebende Personen sind solche Arbeitsteams der Hit. Für alle anderen fehlt die nötige Grundorientierung. Damit geht meist eine dysfunktionale Verunsicherung einher.

Für Organisationen sind solche Teams eine Herausforderung und in der Regel nur in spezifischen Produkt- und Dienstleistungsumgebungen funktional. Wilde, kreative Haufen, die sich an Vorgaben reiben und in Ruhe gelassen werden wollen, findet man häufiger in Medien- und Werbebranchen, bisweilen im Vertrieb und in Vorentwicklungsbereichen.



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