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Regulationskompetenz „Durchsetzend“

Konflikte sind gelebte Konkurrenz. Um bessere Ideen, bessere Rollenpassung, bessere Zukünfte oder eben um den Abschied von Lösungen, von Rollen, von Macht und Einfluss, von einer ungünstigen Gegenwart.

Aber muss man als Mensch die Wahl haben, in Konflikten andere unterwerfen zu wollen? Spontan würden vielleicht viele sagen, das möchte ich gar nicht können wollen. Aber wie sieht es aus, wenn man beobachtet, wie einem wehrlosen Kind Gewalt angetan wird? Dann will man dazwischen gehen – oder?
An diesem Beispiel merkt man, dass man im Leben in Situationen (= Konfliktlagen) kommen kann, in denen ein (erbarmungsloses) Obsiegen wollen das Gebot der Stunde ist.

Ob man diese hat, lässt sich an den folgenden Fragen ein wenig verproben:

  • Kann ich auch mal rücksichtslos sein?
  • Kann ich entschieden dagegenhalten, wenn jemand durchsetzungsstark auftritt?
  • Habe ich Werte, für die ich in Konflikte ziehe?
  • Gibt es Fragen, an denen ich nicht kompromissbereit bin?
  • Bei welchen Themen wissen andere Menschen, dass ich sie verteidigen werde?
  • Gibt es Konflikte, die ich meide, weil ich mich ihnen nicht gewachsen fühle?
  • Gibt es Konflikte, in denen ich wider besseres Wissen aufgebe, weil ich der Durchsetzungskraft des Gegenübers nichts Gleichwertiges entgegensetzen möchte?