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Reflexion der Zielsetzung

Die Reflexion der Zielsetzung beschäftigt sich mit den verworfenen alternativen Zielen. Die Kernfrage lautet: „Welches Risiko liegt darin, dass das Team/das einzelne Teammitglied genau das tut und anstrebt, was es tut und anstrebt (und deshalb etwas anderes nicht tut oder tun kann)?“ Die Reflexion darüber, was man entschieden hat nicht zu tun oder zu wollen, unterbleibt sehr häufig und ist dabei so wichtig. Warum ist es das?

Um die Leitunterscheidung „Stabilisieren oder verändern wir unser(e) Ziel(e)?“ sinnvoll treffen zu können, braucht es Informationen über Alternativen. Sonst macht man sowieso einfach so weiter wie bisher. Diese Informationen gewinnt man entweder aus schwachen Signalen die auf veränderte Umweltfaktoren hinweisen oder aber über die Reflexion der – meist unreflektiert oder latent – verworfenen Alternativen: Man treibt mit Inbrunst etwa die Optimierung des bestehenden Produkts voran und übersieht, dass man eine wesentliche Innovationsnotwendigkeit gar nicht auf dem Schirm hat.

Mit der gut gelösten Aufgabe ist kein Blumentopf zu gewinnen, wenn es die unpassende Aufgabe ist. Es nützt nichts, das dysfunktionale Problem richtig zu lösen. Die Reflexion der Zielsetzung nimmt in einer Welt, in der immer weniger klar ist, ob man einen sinnvollen Fokus gewählt hat, ständig zu!



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