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Projektive Techniken

Eine etwas speziellere Form des spielerischen Sich-Zeigens ist die Arbeit mit projektiven Techniken. Der Klient bringt sich nicht mit sprachlichen Mitteilungen und Informationen zum Ausdruck, sondern mit „Materialien“: Zeichnen, mit Figuren soziale oder innere Kontexte nachstellen,  Identifikationsfiguren aus Stoffpuppen, Spielzeugtieren, symbolischen Figuren oder Fotos wählen etc.. All das bietet Möglichkeiten, dass der Klient mehr von dem zeigt, was er (unbewusst) weiß. Mit solchen Mitteln reduziert man beratungstechnisch die Kontrollmöglichkeiten des Klienten und „umgeht“ dadurch bisweilen die verbergenden Entscheidungsprämissen in seiner Psychodynamik. „Ich wusste gar nicht, dass so ein verletzlich wirkender Hase zu mir passt. Aber das erklärt mir viel von meinen Ängsten in manchen Situationen! Mit dieser Seite von mir wollte ich noch nie zu tun haben. Kein Wunder, dass sich der immer dann meldet, wenn ich es am wenigsten brauchen kann.“ „Stimmt, was halten Sie davon, wenn Sie versuchen herauszufinden, was dieser Hase denn von Ihnen braucht und was ihm gut tun würde?“.



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