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Nähe leben

Was ist unter dem Bedürfnis „Nähe“ zu verstehen? Stellen Sie sich ein Kleinkind vor, welches selig im Schoß der Mama sich räckelt, sich necken lässt und leise Gluckser von sich gibt. Hier eine kleine Liste für Erwachsene: Sich anlehnen, Zärtlichkeit geben und nehmen, Wärme empfinden, sich hingeben und nichts tun (müssen), sich ohne Worte verstehen, berührt sein, Geborgenheit, Vertrautheit , Verbundenheit, sich offen zeigen mit allem, was da ist, Erzählen ohne Scheu und innere Zensur, Trost finden und geben, Loslassen, Fallenlassen, „schwach“, schüchtern, schutzlos und verschämt sein, in Harmonie schwelgen, Behaglichkeit feiern, sich angenommen fühlen und angekommen sein. Diese beliebige Auswahl mag einen Eindruck vermitteln, welche Formen des Er- und Auslebens des Nähebedürfnisses annehmen kann. Kern von allem ist die Erwartung, dass es sich lohnt, jemanden anderen wichtig werden zu lassen und ihm dies auch zeigt.



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