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Konfrontationen

Die Gedanken, Wahrnehmungen oder Gefühle, die der Berater mitteilt, beziehen sich immer auch auf das, was dem Klienten nicht bewusst ist. Das führt zwangsläufig dazu, dass solche Mitteilungen für den Klienten nicht immer angenehm sind (sonst wären die Inhalte ja nicht unbewusst). Das hat mehrere Folgen: Erstens ist es wichtig, dass der Berater Dinge anspricht, sonst entwickelt sich gelegentlich eine (auch beim Berater unbewusste) Scheu, bestimmte Mitteilungen offen zu machen (siehe auch hier). Zweitens ist es wichtig, dass der Klient sich damit auseinandersetzt und es nicht einfach abtun kann. Dafür braucht der Berater Autorität und eine kontaktvolle und wertschätzende Art auch schwierige Themen anzusprechen und „dranzubleiben“. Drittens lassen sich  häufig in der eher defensiven Art, wie Klienten damit umgehen (“ Das ist nicht sooo wichtig!“, „Das sagen nur Sie mir!“, „Da reden wir ein anderes Mal drüber!“ u.v.a.m.) die Vermeidungsstrategien im Umgang mit unbewussten Phänomenen seiner Person studieren. Es ist also nicht wichtig als Berater recht zu bekommen, da sonst ein ungünstiger Machtkampf entbrennt, sondern wichtiger die Reaktion auf die Konfrontation zu nutzen!



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