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Innere Konflikte

Dysfunktionale Muster im Kontext bewusster und unbewusster Prozesse sind besonders oft dadurch gekennzeichnet, dass es Widersprüche und Konflikte zwischen bewussten und unbewussten Impulsen gibt („Ich möchte, aber irgendwie tue ich es nicht!“ oder „Irgendwie passiert mir das immer wieder, obwohl ich es gar nicht möchte!“) oder zwei oder mehrere unbewusste Impulse miteinander im Clinch liegen („Komisch, ich fühle mich seltsam unwohl und orientierungslos, egal wie viel ich über die Situation nachdenke“). Diese Konfliktlagen führen u.a. zu Inkongruenzen zwischen Bekundetem/Erzähltem und Gezeigtem/Resonanzauslösendem. Zum Beispiel: Jemand sagt, er sei glücklich, schaut aber nicht so aus. So einfach ist es nun leider meistens nicht. Üblicherweise sind die Phänomene eher subtil im Klang der Stimme oder in der Art des Blickkontakts etc. Beratungstechnisch ist aber die Beobachtung von Inkongruenzen einer der wertvollsten und oft auch einfacheren Wege innere Konflikte, die dem Klienten nicht bewusst sind, zu Tage zu fördern. Wichtig dabei ist, dass solche Rückmeldungen nicht mit Deutungen versehen werden, sondern wohlwollend und mit forschender Absicht unterfüttert sind.



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