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Fremdregulation

Auch die Regulation von Affekten und Bedürfnissen ist ein psychischer Prozess, dessen Entscheidungsmuster sich in Beziehung mit den primären Bezugspersonen ausbildet. Einfach gesagt: Was keine Resonanz erfährt, verkümmert. Was unstimmige Resonanz erfährt, wird verwirrt und verunsichert. Was zu viel Resonanz erfährt, zieht sich zurück. Was aggressive Resonanz erfährt, wird mit Angst besetzt. Diese Regulation im Kontakt hört allerdings nicht irgendwann auf. Ein Leben lang ist das Zulassen und Hemmen von Bedürfnissen auch orientiert am Gegenüber. Nicht mit jedem geht das Gleiche. Das gilt selbstverständlich auch für die Beratungsbeziehung: Der Berater ermöglicht und begrenzt mit seiner Person und dem darauf aufbauenden Kontaktangebot, welche Bedürfnisregulationsmuster beim Klienten ausgelöst werden und wie leicht oder schwer es dem Klienten fällt, sich auf beängstigende oder neue Formen des Förderns und Hemmens einzulassen.



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