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Freiheit in Paarbeziehungen

„Liebe ist ein Kind der Freiheit“ (L.M. Moeller). Manche Paare beenden ihre Beziehung und sagen anschließend beide: „Jetzt kann ich endlich wieder tun, was ich möchte!“. Die (fatale) Neigung in Beziehung die eigene Freiheit oder die des anderen unnötig einzuschränken, ist einer der Gründe, wieso in Beziehungen ein Machtkampf entbrennt, wer wem welche Vorschriften machen darf oder wer wem wo untersagen darf, sich einzumischen. Bindung und Selbstbestimmung sind jedoch keine Gegensätze, sondern sie ergänzen sich!

Wer sich selbst allerdings seine eigene Freiheit einschränkt oder aber aus Angst vor Verlust klammern muss, der wird die Freiheit des Partners als Bedrohung und nicht als Bereicherung seines Lebens empfinden. Zudem geht es auf Dauer nicht gut, wenn der eine seine Freiheit lebt, und der andere mit ihr nichts anzufangen weiß oder dem anderen den Rücken frei hält. Genauso wenig ist es tragfähig, wenn man zwar seine Freiheit lebt, aber dies kontaktlos und ohne Nähe zum anderen tut. Beides führt fast zwangsläufig zu einem Nebeneinander und zu depressiven Entwicklungen.



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