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Erleben ohne Zugehörigkeitswunsch

Was geschieht mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im Erleben von Menschen, wenn sie keine oder kaum Zugehörigkeit zulassen und suchen? Sie fühlen sich entweder selbst genug oder sie fühlen sich ausgestoßen. In Kulturen, die die Selbstachtung sehr von der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, zu Familien, Clans etc. abhängig machen, ist es begreiflicherweise riskanter sich auszuschließen als in einer Kultur, die sehr auf Individualismus setzt und in der jeder seines Glückes Schmied ist.

Im Erleben bleibt aber in beiden Varianten ein leidendes oder trotziges Alleinsein, welches sich insbesondere dann kritisch auswirkt, wenn auf der anderen Seite der Polarität – bei der Einzigartigkeit – der Zuspruch ausbleibt. Dann fallen solche Menschen oft gewissermassen ins Nichts – man denke insbesondere an manche Prominente der Medienwelt, die nach ihrer Karriere in Sucht und Depression verfallen, wenn die Kameras und Interviews ausbleiben.



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