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Erleben ohne Einzigartigkeitswunsch

Was geschieht mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im Erleben von Menschen, wenn sie keine oder kaum Einzigartigkeit zulassen und suchen? Vielleicht sind Worte wie verkümmern, verblassen, vertrocknen, verhallen, verdunsten geeignet, ein Bild der Wirkung zu bekommen. Ohne Resonanz für die Besonderheit bekommt die Selbstachtung keine Nährstoffe. Dadurch entstehen – wie es im psychologischen Jargon heißt – depressive Stimmungen, ein Verlust an Selbstvertrauen, eine Neigung zum weiteren Rückzug oder zu Ersatzstrategien (Symbiosen, Beziehungsverklammerungen). Ängste werden wahrscheinlich: Angst beschämt zu werden, oder sich zu blamieren, Angst zu versagen, Angst bewertet zu werden, Angst zu verlieren oder Angst übersehen zu werden. Auch damit bleibt man dann allein. Was dann an Wirkung übrig bleibt, lässt sich mit den Eingangs gewählten Worten wiederum beschreiben.



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