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Loslösungskompetenz

Love it, leave it or change it! Dieser bekannte Spruch ist metatheoretisch sehr weise. Loslösungskompetenz bezeichnet die Strategie „Leave it“:  Menschen können sich auch unangemessen festbeißen. Loslassen können, anzuerkennen, dass mit diesem Menschen, mit diesem Arbeitgeber, mit diesen Kollegen etwas nicht möglich ist und man es sich wo anders holen muss, ist der letzte Baustein der Regulationskompetenz. Gehen zu können, statt ein Leben in Dauerfrustration zu verbringen, ist aber manchen Menschen nicht möglich. Es muss dann der oder die eine sein! Sich von solchen Fixierungen zu lösen und ins ungewisse Neue zu gehen, ist öfter ein Beratungsanliegen. Auch hier gilt es genau zu schauen, ob das Problem wirklich in der Umwelt liegt oder an der Wahrnehmung dieser Umwelt. Dann hilft es nämlich nicht, wenn man geht. Man wird die eigenen Muster an den nächsten Arbeitsplatz und in die nächste Beziehung mitnehmen und dann – täglich grüßt das Murmeltier – das Alte im Neuen wiederholen.



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