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Bedürfnis und Vermeidung

Sich möglichst schnell ablenken, wenn das als problematisch erlebte Bedürfnis auftaucht, ist eine gute Möglichkeit, um zu vermeiden, dass man wirklich etwas wollen könnte. Man unterbindet es im Ansatz, indem man z.B. statt den Wunsch zu äußern, sich vom anderen trösten zu lassen, schnell zum Kühlschrank geht und etwas isst. Wenn unverhofft und bisweilen unpassend Handlungsimpulse in einem aufkommen („Tut mir leid, aber ich muss gerade dringend mal noch …!“), kann man schauen, ob sich unmittelbar vorher ein Impuls gemeldet hat, mit dem man nicht so viel zu tun haben möchte. Die Ablenkung kann aber nicht nur durch Tun erfolgen, sondern auch durch Gedanken: „Schnell an etwas anderes denken!“. Das kann in bestimmten Kontexten auch zur Routine werden („Immer, wenn der Chef mich anspricht, werde ich auf seltsame Weise abwesend und unkonzentriert!“).



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