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Akzeptanz und Vermeidung

Eine ausgesprochen verbreitete Form der Vermeidung von Veränderung ist sich verbessern zu wollen. Wer sich verbessern will, bekämpft den „Teil“ seiner Seele, den er für mangelhaft hält. Sich schlecht, unzulänglich, falsch oder als zu offen, zu weich, zu verletzlich, zu schüchtern, zu dumm, zu böse, zu gierig etc. zu halten, ist oft Anlass eine Beratung aufzusuchen und gleichzeitig Kern des Problems. Nur das kann sich wirklich verändern, was man bejaht. Das was man verneint und bekämpft, macht man stärker und stabilisiert es. Das Ausmaß, mit dem Menschen von inneren Anklägern, Richtern, Verfolgern, Antreibern, Verbesserern, Gouvernanten, Besserwissern, Idealen und So-musst-du-sein-Sätzen geprägt sind, ist immer wieder eindrücklich und im Coaching von Managern genauso wie in der Psychotherapie von Ehemännern zu berücksichtigen.



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