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Achtsamkeitsübungen

Die Tradition von Schulungs- und Übungswegen für die Wahrnehmung ist so alt, wie es Aufzeichnungen über Menschen gibt. Jahrhunderte alte Techniken aus Vipassana, Zen-Buddismus, christlicher Mystik, Yoga und modernere wie Sensory Awareness, Hakomi, Focusing, MBSR u.a. werden kultiviert, weil Selbstwahrnehmung wie Gehör oder Geschmack verfeinert wird, wenn sie (regelmäßig) geübt wird. In Beratungsprozessen lohnt es sich, Elemente dieser Wahrnehmungsschulen Klienten zur Verfügung zu stellen: Achtsames Spüren von Verspannungen („Wenn Sie in diesen harten Bereich Ihrer Schultern hineinspüren, welche inneren Bilder, werden dann in Ihnen wach?“), oder von wohligen und unfreundlichen Stellen im Leib („Wenn Sie von dem Ort in Ihrem Körper, an dem Sie sich am wohlsten fühlen, zu den Ort spüren/schauen/hören, an dem Sie sich am unwohlsten fühlen, was geschieht dann in Ihnen?“) oder das Verknüpfen von leiblichen mit emotionalen Empfindungen („Welches Gefühl ist denn mit dem engen Gefühl in der Kehle verbunden?“). Diese Beispiele sind beliebig. Sie deuten nur an, welches Wissen über die Erweiterung und Verfeinerung der Selbstwahrnehmung zur Verfügung steht. Voraussetzung für die Anwendung solcher Techniken – es sei nur der Ordnung halber erwähnt – ist wie bei allem: Ohne eigene Erfahrung und Übung des Beraters sind solche Techniken bezugs-, sinn- und wirkungslos.



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