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Peter Kruse

Peter Kruse

Der leider viel zu früh verstorbene Systemtheoretiker Peter Kruse hat in Deutschland wesentlich dazu beigetragen, dass Denken und Handeln in nicht-linearkausalen Zusammenhängen auch in Organisationen bekannt und respektiert wurde. Seine Forschungen zu den Bedingungen unter denen sich ein Prozessmusterwechsel ereignen kann, haben viel zum Verständnis beigetragen, warum soziale Systeme so selbststabilisierend sind und sich oft Veränderungsbemühungen gegenüber unbeeindruckt zeigen. Auch seine Versuche über IT-gestützte Kommunikation die Netzwerkdichte in Organisationen zu erhöhen und damit zu anderen Entscheidungsformen und -möglichkeiten zu kommen, sind inspirierend. Mit seinem Denken in Kontexten und Rückbezüglichkeiten ist er für unsere metatheoretischen Überlegungen immer wieder ein Vorbild.