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Atmosphärische Unterschiede

Teams entwickeln genauso wie Menschen eine Atmosphäre, an der man das Team erkennen kann. „Oh, hier ist dicke Luft!“ – wie kommt ein solcher Ausspruch zustande, obwohl man keine verbale Information hat, sondern nur den Raum betreten hat? Ob ein Miteinander von Menschen befreit und gelöst oder verkrampft und angespannt, freundlch und bezogen oder feindlich und isoliert, aufmerksam und hilfsbereit oder achtlos und konkurrierend, geordnet und strukturiert oder chaotisch und beliebig, zielgerichtet und ineinandergreifend oder hektisch und fahrig ist – all das und viele Aspekte mehr, erfasst man innerhalb von Sekunden bis MInuten. Solche Atmosphären können umschagen von jetzt auf gleich, sie können wechseln, wenn bestimmte Personen dazu- oder weggehen, Themen sich ändern (Reizthemen!) oder sie sind von bestimmten Zeiten (Abgabetermin) abhängig.

In jedem Fall ist es für das Verständnis eines Teams wichtig, diese atmosphärischen Informationen aufzunehmen und sie auszuwerten. Teamentwickler wie Führungskräfte leben brauchen eine geschlute Kompetenz zu atmosphärischer Wahrnehmung, da sie sonst keine Chance haben, die nicht-verbalen Mitteilungen eines Teams zu reflektieren und zu beeinflussen.