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Ansehensregulation in Teams

Teams regulieren im Kontext ihres Interaktionsmusters, wie sie ihren Mitgliedern ermöglichen, sich mit dem Team zu identifizieren. Ob Teams sich als Team besonders hervortun wollen, Besonderheiten pflegen wollen oder es genießen „ganz normal“ zu sein, hat erhebliche Auswirkungen auf die wechselseitigen Erwartungsmuster.

In Teams, die auf Einzigartigkeit setzen, müssen alle gut sein. Dann wird aus der Familie ein Clan, aus dem  „Team“ ein Dreamteam, aus dem Haufen ein Starensemble und aus der Truppe ein Geheimbund. Die Erwartungen aneinander sind hoch, Versagen oder Ausbrechen aus dem Besonderen ist schwierig und wird sanktioniert (mit Ausschluss, Verachtung, Drohungen etc.).

In Teams, die auf Zugehörigkeit setzen, nimmt man es nicht so genau. Dort hat man  Spielraum, auch einmal anders zu sein oder zu handeln; Fehler spielen dort keine so dominante Rolle. Die Zugehörigkeit ist weniger fragil und bedroht. Damit tritt im Team weniger individueller Stress auf.