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Präzises Beschreiben

Es hört sich vielleicht banal an: Je genauer der Berater beschreiben kann, wie der Klient oder ein Team sich zeigt, desto wirksamer sind die Interventionen. Der Berater braucht hier Fähigkeiten wie ein Poet, d.h. der Sprachschatz spielt eine große Rolle. Es macht einen Unterschied, ob der Berater sagt: „Sie wirken vorsichtig!“ oder ob er sagt: „Sie haben gerade, als Sie von dem Feedback Ihres Chefs sprachen, mit sehr leiser Stimme gesprochen und sich etwas im Stuhl verkrochen. Dabei kam etwas recht zart und verletzlich Wirkendes an Ihnen zum Vorschein, wovon ich mich angesprochen gefühlt habe. Hat denn mein Eindruck in Ihnen eine Entsprechung?“.

Das Beschreiben umfasst alle Wahrnehmungskanäle: Visuell, auditiv, kinästhetisch. Der Berater kann auch innere Bilder, Vergleiche oder Metaphern nutzen. Alles was der Funktion dient, dass der Klient merkt, was er von sich – neu oder ungewollt – zeigt, ist hier gefragt und veränderungsrelevant.



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