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Achtsamkeit

Achtsamkeit ist nicht umsonst ein derzeit hochgehandelter Ansatz für seelische Weiterentwicklung. In unserem Konzept ist sie mit der Leitunterscheidung Selbstwahrnehmung verknüpft und daher veränderungswirksam. Achtsamkeit kann zwei Formen annehmen: Entweder die unspezifische Form des Gewahrseins. Dieser Zustand ist eine offene, staunende, nicht-wertende und durchlässige Art der Präsenz. Oder Achtsamkeit hat die Form einer konzentrativen, auf einen spezifischen Fokus gerichteten Aufmerksamkeit. Beide Formen sind hilfreich, um die Selbstwahrnehmung – dort wo für den Veränderungsprozess nötig – zu erweitern und prägnant werden zu lassen. Auch beraterische Unterstützung ist in weiten Teilen damit beschäftigt, die Achtsamtkeit des Klienten zu lenken und ihm zu helfen, den Fokus zu halten. Das gilt insbesondere, wenn es um unerwünschte oder unangenehme Gefühle bzw. Aspekte der Person geht („Bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit dabei! Was passiert gerade in Ihnen?“). Achtsamkeit ist daher etwas, das viel Übung und Schulung braucht; die vielen Anleitungen und Bücher zum Thema zeugen davon.

Einen Text von Julia Birgel zu dem Thema finden Sie hier.



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